Sport-Ehrenamt in Duisburg wichtiger Pfeiler in Gesellschaft- Landesregierung tut zu wenig

Das Ehrenamt im Sport ist ein wichtiges und ein bindendes Element für die Gesellschaft. In Duisburg ist es auch ein wichtiges Bindeglied in der Integrations- und Inklusionswirkung des Sports. Nach dem Regierungsantritt von CDU und FDP wurden viele Versprechungen gemacht, dass Ehrenamt zu fördern, doch bis jetzt ist nicht viel geschehen. Der Duisburger SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff hat dazu eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt.

„Viel wurde von der Landesregierung versprochen: Zum Beispiel, das Ehrenamt im Sport weiter zu fördern und zu stärken. Für die Ehrenamtlichen sind bis heute keine Verbesserungen eingetreten “, so der SPD-Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff.

In der Antwort der Landesregierung steht, dass eine sogenannte „Ehrenamtstour. NRW“ unterwegs war, um Wünsche und Themenanliegen anzusprechen. Zudem wurde im Felix-Award, die Kategorie Ehrenamt eingeführt. Darüber hinaus wurde in einem Landesprogramm eine neue Förderrichtlinie eingebracht.

„Ich bezweifle, dass diese Schritte das Ehrenamt stärker fördern können. Es sind nunmehr 2 Jahre vergangen und es bestehen seither lediglich nur Konzepte. Eine Kategorie im Felix-Award ist zwar eine große Würdigung des Ehrenamts im Sport, dennoch bringt diese Idee den Duisburger Sport-Ehrenämtlern in ihrer alltäglichen praktischen Arbeit nichts. Es muss jetzt eine konkrete Unterstützung erfolgen, damit Ehrenamtliche im Sport von der jetzigen Landesregierung profitieren können und endlich entlastet werden. Aufgeführte oder geplante Konzepte und Touren helfen dort wenig“, so Bischoff.