Anhebung des Rentenalters wäre eine enorme Belastung für Duisburger Beschäftigte!

Die Duisburger SPD-Arbeitnehmer unterstützen den DGB und lehnen jede zukünftige Forderung eines höheren Rentenalters ab. Studienergebnisse der Universität Duisburg-Essen zeigen einen deutlichen negativen Einfluss auf die Lebensqualität durch ein höheres Renteneintrittsalter.

„Wir als SPD-Arbeitnehmer lehnen ein höheres Rentenalter generell ab. Auch wenn die Lebenserwartung gestiegen ist, sind die Stressfaktoren in unserer heutigen sich  sehr schnell wandelnden Arbeitswelt gleichfalls gestiegen. Für Duisburger Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer würde eine Erhöhung nur eine schlechtere Lebensqualität bedeuten, auch über den Ruhestand hinaus. Viele Beschäftigte arbeiten in Betrieben, in denen eine enorme physische und zugleich psychische Belastung besteht. Jeder hat ein Recht auf seinen wohlverdienten Ruhestand, “ erklärt der Vorsitzende der SPD-Arbeitnehmer Duisburg, Rainer Bischoff.

Die SPD-Arbeitnehmer setzen sich seit langem für einen flexiblen Renteneintritt ein. Statt ein Mindesteintrittsalter, fordern sie einen Anspruch auf eine Rente nach 43 Beitragsjahren. „Wer 43 Jahre lang gearbeitet hat, muss ein Recht auf seinen wohlverdienten Ruhestand haben. Denn ein Renteneintritt unabhängig von der  geleisteten Lebensarbeitszeit, ist höchst unsolidarisch, “ so Bischoff.