Spatenstich mit Ministern ist schön – Verkehrsprobleme bleiben

„Es ist ja schön“, so der heimische SPD – Landtagsabgeordnete Rainer Bischoff, „dass sich der Bundes- und  der Landesverkehrsminister gemeinsam zum Spatenstich in Sachen A40 Brücke angekündigt haben. Vermutlich wird es auch an Schnittchen und warmen Getränken am 16. Dezember nicht fehlen. Das kann uns aber bei Weitem nicht zufrieden stellen.“

Wer sich mit der Angelegenheit beschäftigt hat, weiß: Das schnelle Verfahren hat Landesverkehrsminister Wüst von seinem Vorgänger geerbt. Dies hat bereits Minister Groschek eingeleitet. Außerdem ist es der Tatsache geschuldet, dass es keine Klagen von BürgerInnen gegen den Brückenbau gibt. Soweit, so gut, soviel Inszenierung.

„Gar nicht gut“, so Rainer Bischoff weiter, „ist allerding die darüber hinaus existierende Verkehrsbelastung und -belästigung für die BürgerInnen des Duisburger Westens. Hier passiert seitens beider Minister gar nichts. Zur Erinnerung: Ich habe schon vor langer Zeit den Landesverkehrsminister Wüst zum Dialog mit den Bürgerinnen aufgefordert. Reaktion: Fehlanzeige, Null. So mein Vorschlag: Sparen Sie sich den Spatenstich, nutzen Sie die dafür geplante Zeit zum Gespräch mit den vom Verkehr geplagten BürgerInnen. Ich bin gerne bereit, ein entsprechendes Format anzubieten.“