Mein Wahlkreis

Mein Wahlkreis Duisburg II umfasst den Duisburger Westen mit den Stadtteilen Hochemmerich, Asterlagen, Bergheim, Friemersheim, Rumeln - Kaldenhausen, Baerl und Homberg. Zusätzlich ist nun der Stadtteil Ruhrort aus dem Duisburger Norden hinzugekommen.

Brücke der Solidarität in Rheinhausen Foto Herold 01.04.2007

Mein Wahlkreis Duisburg II umfasst den Duisburger Westen mit den Stadtteilen Hochemmerich, Asterlagen, Bergheim, Friemersheim, Rumeln – Kaldenhausen, Baerl und Homberg. Zusätzlich ist nun der Stadtteil Ruhrort aus dem Duisburger Norden hinzugekommen.

Rheinhausen ist mit 76.525 Einwohnern (Stand: März 2014) auf einer Fläche von 38,68 qkm nach dem Stadtbezirk Mitte der einwohnerstärkste Stadtbezirk Duisburgs.
Er besteht aus den beiden früher selbständigen Städten Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen. Der südwestliche Stadtbezirk ist das Tor zum linken Niederrhein.

Im landwirtschaftlich geprägten Gebiet der späteren Stadt Rheinhausen gab es lange Zeit neben der 1857 gegründeten Dampfziegelei Schrooten nur eine Brauerei (Rheingold-Brauerei) und eine Bottichfabrik. Auf Initiative von Friedrich Alfred Krupp wurden im Jahre 1896 die Planungenfür das Hüttenwerk Rheinhausen aufgenommen, das schließlich als „Friedrich – Alfred – Hütte“ benannt wurde. In den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg galt das Werk als das größte Europas und besaß einen eignen Rheinhafen. Die Produkte umfassten Schienen, Stab- und Profilstahl, Halbzeug, Schwellen und Walzdraht. Mit der Ansiedlung der Firma Krupp Ende des 19. Jahrhunderts begann eine Zeit der wirtschaftlichen Blüte der Stadt. Ergänzt wurden die Hüttenwerke ab 1907 durch den Krupp Stahlbau. Die Firma Krupp nahm lange Zeit eine wichtige Rolle für die urbane Entwicklung Rheinhausens ein: Krupp ließ eine Mustersiedlung für die Stahlarbeiter bauen (Margarethensiedlung ) , einen kleinen Bahnhof am Werkstor (Bahnhof Rheinhausen – Ost) sowie ein Krankenhaus, das den Namen der Krupp – Tochter Bertha trug.

Bis zu 16.000 Menschen faden in den 1960er Jahren bei Krupp Arbeit.  In den 1980er Jahren machte das Kruppsche Hüttenwerk bundesweit Schlagzeilen. Zunächst wurde am 03. Dezember 1982 das Walzwerk geschlossen. 1987 erhielt der Ortsteil durch den Widerstand gegen die Schließung des Stahlwerks große Medienpräsenz. In diesem Zusammenhang wurde auch die Rheinbrücke Rheinhausen – Hochfeld in „Brücke der Solidarität“ umbenannt, ein Name, der später von der Stadt Duisburg offizielle übernommen wurde. Im Winter 1987/1988 folgten unter dem Motto „AufRuhr“ große Demonstrationen gegen die Schließung des verbliebenen Hüttenwerks und am 20.02.1988 im alten Krupp-Walzwerk das mit über 40.000 Teilnehmern bis dahin größte Hallenfestival Europas. In diesem Rahmen wurde die Brücke der Solidarität sowie die Autobahn besetzt und die Krupp-Hauptverwaltung in Essen besetzt. Trotz aller Proteste endete am 15. August 1993 mit der endgültigen Schließung der Kruppschen Hüttenwerke eine fast hundertjährige Industriegeschichte. Auf dem Gelände des ehemaligen Hüttenwerks entstand ein Zentrum für Logistikunternehmen unter dem Namen Logport GmbH, einer Tochtergesellschaft der duisport-Gruppe,  die zu Europas größtem Logistikstandort mit perfektem Erschließungssystem restrukturiert worden ist. Das Gelände ist inzwischen vollständig mit „Global Playern“ der Branche besiedelt worden. Die Logport GmbH strebt mittlerweile eine Erweiterung im Bereich des Gewerbeparks Hohenbudberg an.

Im rheinübergreifenden Stadtbezirk Homberg/Ruhrort/Baerl leben 39.886 Menschen. Die einzelnen Ortsteile des mit 37 km² Fläche drittgrößten Duisburger Stadtbezirks sind sehr unterschiedlich geprägt. Seit der Eingemeindung bildet Alt – Homberg zusammen mit den linksrheinischen Nachbarsstadtteilen Hochheide und Baerl sowie dem Stadtbezirk Rheinhausen den Duisburger Westen. Der Ortsteil Homberg wandelte sich vom ehemaligen Bergbaustandort zum Standort für Wirtschaft und Dienstleistung. Er umfasst die Stadtteile Alt-Homberg, Haesen, Hochheide und Essenberg. Charakteristisch ist die Lage am Rhein.

Der größte Binnenhafen Europas prägt nach wie vor das Gesicht des Ortsteils Ruhrort. Kulturelle Highlights , wie das Binnenschifffahrts- und das Hanielmuseum unterstreichen das Stadtbild. Der Ortsteil Baerl gehört mit dem angrenzenden Baerler Busch und dem Naherholungsgebiet Lohheide See zu den bevorzugten Wohnlagen Duisburgs. Baerl ist ein ländlich geprägter Stadtteil und mit einer Fläche von 21,31 km² der flächenmäßig größte Stadtteil von Duisburg.